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Q-Fieber im Lahn-Dill-Kreis aufgetreten

Q-Fieber Schaf GeburtsprodukteIm Lahn-Dill-Kreis wurde bei drei Menschen Q-Fieber diagnostiziert. Aufgrund des potentiell gefährlichen Krankheitsverlaufs bei Personen mit einer Abwehrschwäche, Herzfehlern, Herzklappenprothesen und Schwangeren rät das Kreis-Gesundheitsamt Wetzlar zu erhöhter Vorsicht. „Menschen, die typische Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen bei sich feststellen, sollten sich direkt an ihren Hausarzt wenden", hieß es in einer Mitteilung vom 23.04.21.
Das Kreis-Gesundheitsamt weist zudem darauf hin, dass ein frühzeitiger Beginn der Behandlung von Q-Fieber wichtig sei. Die meldepflichtige Krankheit ist mit Antibiotika gut behandelbar. Da der Erreger von Q-Fieber hauptsächlich durch kontaminierten Staub oder durch direkten Kontakt zu infizierten Tieren übertragen wird, sollten daher gefährdete Menschen nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes den Kontakt zu Paarhufern - wie Rinder, Schafe und Ziegen - meiden. Auch Katzen, Hunde, Kaninchen und Wildtiere seien eine mögliche Infektionsquelle. Beim Q-Fieber handelt es sich um eine sogenannte Zoonose, d.h. eine Erkrankung, die vom Tier auf den Menschen übertragbar ist. Daher kann eine Übertragung von Mensch zu Mensch ausgeschlossen werden.

Meldung vom 23.04.2021
Quelle: Pressestelle des Dill-Lahn-Kreises, www.lahn-dill-kreis.de
© Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover - Photo: Schaf mit neugeborenem Lamm

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